Intuitive Körperarbeit
Skan – „Das was sich bewegt“

Kontaktaufnahme mit kostenlosem Vorgespräch und Terminvereinbarung für Einzelsitzungen in Berlin, per Mail oder telefonisch:

mit Daniel Sorgatz
mail@butterflyheart.org
+49 179 5369542

Was ist Skan?

“In simple terms, Skan methods focus on awakening the heart.” – Micheal Smith

Das Einzelsetting in der Skan – Körperarbeit ist ein geführter und begleiteter Atemprozess, auch Mattensitzung genannt. Wir arbeiten vorwiegend im Liegen und mit erhöhter, sowie verstärkter Atemfrequenz auf der Matte. Dadurch steigert sich die Energie und die Empfindsamkeit im Körpersystem. Beabsichtigt wird damit ein Wiederentdecken und Vertiefen der eigenen Gefühlswelt, indem blockierte und angestaute Emotionen wieder in Bewegung kommen und unmittelbar ausgedrückt und gespürt werden dürfen.

Diese Arbeit stärkt und intensiviert langfristig die Beziehungsfähigkeit zum eigenen Wesen und zur Umwelt, sodass Lebendigkeit und Liebesfähigkeit auf natürliche Weise aufblühen und wiedererweckt werden können.


Aktuelle Gruppenveranstaltungen

  • Zurzeit sind keine Gruppenveranstaltungen gelistet.

In einem Gruppensetting begeben wir uns in einen gemeinsamen Experimentierraum, in ein Labor für Lebendigkeit. Dort haben wir die Möglichkeit in einem geschützten Rahmen wieder unschuldig und frei den eigenen pulsierenden Organismus in einem Miteinander zu fühlen und uns darin zu finden, auszudrücken, zu zeigen. Dieser Aspekt der Körperarbeit wird im Gegensatz zum Einzelsetting vorwiegend aufrecht, sich bewegend, tanzend – also in der Vertikalen ausgeführt. Auch hier steht die erhöhte Atmung und der Ausdruck im Vordergrund, formt sozusagen den gemeinsamen Gruppenkörper. Ebenso geht es in dieser Form darum die Beziehungsfähigkeit wieder zu stärken und dem eigenen Wesen den nötigen Raum im Leben und seinen Bewegungen zu verschaffen. Die Gruppe unterstützt diesen Prozess.

Warum sich diese Arbeit lohnt!

Durch ein vertieftes Eintauchen in die Körperarbeit und das Absolvieren einer Reihe von Sitzungen wird sich das Leben unweigerlich neu formen. Das eigene Körperempfinden wird mit der Zeit wieder als vorwiegend angenehmer und ganzheitlicher erlebt. Die Beziehungen gestalten sich wieder organischer und werden gesünder, sterben teilweise ab oder erblühen in neuem Glanz. Das liegt daran, dass diese Arbeit ein Freilegen der Kernwesenheit in uns hervorruft und wir weniger als zuvor die Wahl haben ob wir uns selber sein möchten oder nicht. Das eigene Wesen drängt zum Vorschein. Diese Unausweichlichkeit kann teilweise konfrontierend sein und verlangt ein gewisses Maß an Eigenverantwortung und Hingabe an die Sache.

Die ursprüngliche Lebenskraft – die wir sind – bricht in uns durch, strömt durch unseren Körper und fließt darüber hinaus in die Welt. Überall dort, wo wir damit in unseren ursprünglichen und frühen Beziehungen nicht angenommen wurden, mussten wir uns verhärten und unterdrücken um weiterhin geliebt zu werden. Dies geschieht meist unbewusst und vor allem in der Kindheit, wenn die ursprüngliche Lebensenergie in uns noch ungehemmt ist. Ein erneutes Erleben und Hindurchfühlen dieser zumeist alten emotionalen Schichten, die sich durch Abweisung der Bezugspersonen verhärten mussten -und welche die körpereigene emotionale Panzerung bilden und sind- löst diese wie die Schichten einer Zwiebel ab. Unterstützend und für diesen Prozess -unumgänglich und notwendig- ist dafür die sogenannte „therapeutische (menschliche) Beziehung“ zur begleitenden Person, in welcher solche Gefühle wie beispielsweise Wut, Trauer, Schmerz und Zorn aber auch Freude, Glück und Ekstase, etc. durch ihren authentischen Ausdruck wieder ins eigene Erleben gebracht werden.

Der erneute Ausdruck eben dieser zuvor verbotenen und teilweise abgespaltenen Gefühle ist die eigentliche Kernwende des gesamten Prozesses und ein essenzieller Bestandteil der Arbeit. Dieser Punkt wird und muss wieder und wieder erreicht werden um die Panzerung des energetischen Körpersystems langfristig aufzulockern. Die Verantwortlichkeit über das eigene Sein, das dadurch zum Vorschein kommt, wird über diesen Weg mehr und mehr in die eigenen Hände zurück gegeben, sodass Gefühle wie Angenommen-Sein, Geliebtwerden und so weiter alsbald wieder vordergründlich durch einen selbst Zustande kommen können. So verabschiedet sich die Abhängigkeit in den Beziehungen mit der Zeit. Die neu gewonnene Freiheit erlaubt uns, uns dorthin zu begeben wo wir dann tatsächlich mit dem ursprünglichen Wesen das wir sind, geliebt sind und lieben können. Und dort wo wir es nicht sind nicht mehr daran zu leiden, auch gehen zu können wenn es das braucht, eben alleine stehen zu können, uns ganz Selbst zu sein.

Diese Arbeit ist ein mutiger Schritt -sind viele mutige Schritte- in eine verkörperte Wirklichkeit der eigenen Kernwesenheit, welche mit dem Ganzen unmittelbar und unweigerlich verbunden und in inniger Beziehung ist, welches Liebe und Mitgeühl ist und in welcher alle Aspekte des Seins, auch die unangenehmen, ihren Platz finden.

„Körperarbeit ist Kunst, nicht Wissenschaft.
Die Poesie der Sehnsucht ist ihre Sprache,
nicht die Prosa des klinischen Berichts.
Sie findet statt in der Beziehung, nicht in der Behandlung.
In der menschlichen Beziehung, nicht in der „therapeutischen“.

-Loil Neidhöfer